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  • Wie kam man auf die Idee, eine Schraube für den Spänetransport einzusetzen?
    Bei der Schraube handelt es sich um eine patentierte Technologie, die das Ergebnis langjähriger Forschungsarbeit ist, die vom Bestreben vorangetrieben wurde, die Grenzen der traditionellen, bereits bestehenden Fördersysteme zu überschreiten. So fand diese Forschung schließlich in einer universellen Technologie ihren Ausdruck, die den aktuellen Anforderungen der Werkzeugmaschinen, die aufgrund ihrer vielseitigen Bearbeitungsarten ein breites Spektrum an morphologischen Zusammensetzungen der Späne produzieren, in jeder Hinsicht gerecht wird.

  • Schraube oder Schnecke?
    Bereits die alten Ägypter verwendeten die Schnecke bzw. das Werkzeug, das Galileo als ״die wunderbarste Erfindung des Archimedes״ bezeichnete, um das Wasser des Nils auf die Felder zu bringen und die sumpfigen Gebiete urbar zu machen. Die Schraube bedient sich desselben von Archimedes entdeckten Prinzips des waagerechten und senkrechten Materialtransports, jedoch handelt es sich um zwei vollkommen verschiedene Technologien.
    Zurzeit wird die Schnecke für die Beförderung von Schlämmen, Granulaten oder Pulvern und Spangut mit geringen Abmessungen herangezogen. Die Schraube hingegen fördert Spangut aller Größen und sogar Spanstränge. Darüber hinaus verfügt sie über operative, konstruktive und verschleißbeständige Eigenschaften, die sich in großem Maße von jenen der traditionellen Schnecke unterscheiden.

  • Stimmt es, dass die Schraube sich durch Universalität auszeichnet, da sie jede morphologische Zusammensetzung von Spangut und jede Art von Metall fördern kann?
    Dank der besonderen Geometrie der Sammler, die jedes Mal speziell unter Berücksichtigung der technischen Spezifikationen des Projekts festgelegt wird, handelt es sich bei der Schraube wirklich um ein Universalwerkzeug, das jede beliebige morphologische Zusammensetzung von Spänen (pulverförmig, kurz, mittellang, lang, fließend, büschel- und strangförmig) und jede Art von Metall transportieren kann.

  • Gibt es für die Umsetzung einer zentralisierten Schraubenanlage Einschränkungen hinsichtlich der Spanfördermenge, des Layouts, der Winkel, der Länge der Sammler etc.?
    Je nach verwendetem Schraubendurchmesser (Durchm. 95, Durchm. 130, Durchm. 150, Durch. 200) kann das Containergehäuse verschieden groß sein, wobei die maximale Spanfördermenge mit dem Durchmesser steigt. Die Fördermenge jedes Schraubensammlers kann auf einfache Weise erhöht werden, indem die Rotationsgeschwindigkeit der Schraube selbst erhöht wird.
    Das Netz der Sammler, aus denen die Anlage besteht, kann an die Anforderungen des Layouts angepasst werden und zu einem späteren Zeitpunkt erweitert werden. Die Schraubentechnologie gestattet den Spänetransport auch in vertikaler Richtung und Über-Kopf. Im Falle von im Boden verlaufenden Linien erweisen sich die Schächte vereinfacht und die Gesamtheit der Sammler wirkt unaufdringlich und ausgesprochen elegant.
    Die Sammler können ineinander gesteckt werden ähnlich einem Metallbaukastensystem, wodurch Höhenunterschiede im Falle der Übergabestellen von einem Förderer auf den anderen vermieden werden. Daher können mit einem einzigen Antrieb auch sehr lange Sammler bewegt werden. Zurzeit sind wir dabei, einen Sammler mit einem Schraubendurchmesser von 200 zu fertigen, die gute 70 Meter lang ist und von einem einzigen Motor angetrieben wird. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Länge in Zukunft noch übertroffen wird.

  • Kann die bereits installierte Anlage im Falle einer Veränderung der Anordnung der Maschinen oder sogar des Werks auf irgendeine Weise wieder genutzt werden?
    Im Falle der Verwendung von traditionellen Fördersystemen muss die Anlage im Boden verlaufen, daher müssen Schächte in der Werkshalle gegraben werden. Dies bedeutet, dass die Anordnung der Maschinen und somit das gesamte Layout für die Zukunft unveränderlich feststehen. Im Falle der Schraube hingegen besteht die Möglichkeit der Über-Kopf-Lösung, die sich als sehr vielseitig und flexibel erwiesen hat und eventuelle Layoutveränderungen problemlos zulässt.
    Auch im Falle der Umsiedlung in eine neue Produktionsstätte zeichnet sich die Über-Kopf-Anlage aufgrund ihrer einfachen Anpassung an die neuen Anordnungen aus. Daher kann mithilfe einiger zweckmäßiger Modifizierungen häufig das gesamte System wieder eingesetzt werden.
    Wir konnten für viele Kunden, die sich bereits in dieser Situation befanden, ein bereits aktives System im neuen Firmensitz äußerst kostengünstig anpassen.

  • Wie viel kostet der Lebenszyklus des Produkts für ein Schraubensystem?
    Die Kosten des Lebenszyklus des Produkts entsprechen der reinen Anfangsinvestition zuzüglich des Stroms, der für seinen Betrieb erforderlich ist, da im Laufe der Zeit keine weiteren Kosten anfallen, die mit der Alterung des Produkts, mit Ersatzteilen (nicht erforderlich, da verschleißfrei) oder der Wartung (Maschinenstillstandszeiten, erforderliche Arbeitskräfte etc.) in Verbindung stehen.
    All das ist für das Unternehmen Govoni sicherlich nicht gerade ein Vorteil, aber die Zufriedenheit unserer Kunden stellt einfach die beste Entschädigung dar.

  • Gewöhnlich gibt es für jedes beliebige mechanische System Pläne für die planmäßige und außerplanmäßige Wartung. Darüber hinaus sind Listen von Ersatzteilen verfügbar, die für den Austausch auf Lager zu halten sind. Stimmt es wirklich, dass im Falle einer Schraube weder Wartung noch Ersatzteile erforderlich sind?
    Bei der Schraube handelt es sich um eine sehr einfache Technologie, die aus einem Rohr, einer Schraube und dem Sammler besteht, auf dem sie ohne Stützen aufliegt. Dank dieser Einfachheit und der speziellen Wärmebehandlung, die die Schraube und alle mit ihr in Berührung kommenden Komponenten erfahren haben, beschränken sich die ordentlichen Wartungseingriffe auf das reine Nachfüllen/Wechseln des Getriebeöls und das Anziehen der Schrauben der Sammler. Wird die Anlage gut gesteuert, sind bloß die Getriebemotoren im Laufe der Jahre zu tauschen.

  • Wie schafft es die Schraube, das Spangut in senkrechter Richtung zu befördern?
    Das zugrunde liegende Prinzip ist auch hier die Rotation der Schraube, die über ihre gesamte Länge hinweg im Sammlerrohr arbeitet. Die kritische Stelle bei diesem Transport ist jedoch die Verbindung zwischen dem Horizontal- und dem Vertikalsammler, für die es von Fall zu Fall die geeignete Konfiguration zu planen gilt, indem auf die Unterstützung unserer Techniker mit ihrem Know-how und der vieljährigen Erfahrung zurückgegriffen wird.

  • Es gibt Schraubenanlagen, die bereits seit vielen Jahren unterbrechungsfrei laufen. Was ist das Geheimnis der Langlebigkeit der Schraube?
    Wie im Falle der Wartungsfreiheit und der nicht erforderlichen Ersatzteile stellt auch dieser Aspekt kein Geheimnis dar: Der Grund steht wie immer mit der Einfachheit und der garantierten Verschleißbeständigkeit dank der Wärmebehandlung in Zusammenhang. Besuchen Sie einfach eine unserer ältesten Anlagen, die rund um die Uhr betrieben wird, um sich von ihrem einwandfreien Zustand zu überzeugen.

  • Die Schraube ist eine patentierte Technologie, in deren Bereich das Unternehmen die unbestrittene Vorreiterrolle einnimmt: Aber wenn sie so schlicht ist, kann sie dann auch einfach kopiert werden?
    Alle, die versucht haben, sie zu kopieren, sind gescheitert, da es einige kritische Aspekte gibt, die mit der Innenausstattung der Förderer und der Erfahrung in Verbindung stehen, die niemand so einfach machen kann, ohne dass dafür viel in Studien, Analysen und Tests investiert wird. Bei den Spänen handelt es sich um eine „empirische Forschung" und daher stützen wir uns für jedes neue Projekt auf unsere weitreichende Unternehmenserfahrung und schöpfen aus den verschiedensten, bereits in installierten Anlagen umgesetzten Lösungen, die wir mit großer Sorgfalt dokumentiert haben.

  • Ich möchte eine zentralisierte Spanförderanlage installieren, doch ich weiß nicht, ob ich mich für die Schraube oder für eine andere Technologie entscheiden soll. Warum sollte ich die Schraube wählen, die mehr kosten kann?
    Bei den Spänen handelt es sich um keine exakte Wissenschaft und die Wahl der richtigen Technologie hängt von zahlreichen Faktoren des spezifischen Projekts ab. In einigen Fällen könnten Umstände vorliegen, aufgrund derer die Wahl gleichgültig ist. Trotzdem haben einige unserer Kunden, die bereits über Anlagen mit anderen Technologien verfügten, später zusätzliche Linien mit unserer Schraube ausgestattet und uns zahlreiche Gründe für ihre Entscheidung genannt. Hier ein Beispiel:

    - Die Beförderung von nassen Spänen ist gewöhnlich schwierig, da das Spangut dazu neigt, aufgrund der Viskosität der Flüssigkeit an den Wänden kleben zu bleiben und sich schwer zu beseitigende Schichten anlegen. Mithilfe der Schraube wird hingegen auch im Falle nassen Spanguts erhöhte Leistung sichergestellt, da dieses über die senkrechten Abschnitte hinweg (falls vorhanden) abtropfen kann.
    - Im Falle anderer Technologien muss das Spangut sehr fein vermahlen werden, besonders wenn es mittellang oder strangförmig ist. Das bedeutet, dass die gesamte zufriedenstellende Funktionsfähigkeit der Anlage von einem Mahlsystem abhängt, das kontinuierlich gewartet werden muss, um korrekt zu arbeiten. Mithilfe der Schraube hingegen wird das Spangut aufgrund der Rotationsbewegung der Schraube selbst zerkleinert und verdichtet und häufig kann daher auf die Verwendung dieses Zubehörs verzichtet werden.
    - Die Wartung einer auf anderen Technologien basierenden Anlage erweist sich als sehr aufwendig und daher kostspielig. Darüber hinaus sind die Sammler und alle mechanischer Belastung ausgesetzten Teile, besonders im Falle von ätzenden Materialien, starkem Verschleiß unterworfen. Die Schraubensammler hingegen sind wartungsfrei und dank der durch die Wärmebehandlung sichergestellten Härte verschleißbeständig.
    - Im Falle alternativer Systeme sind aufgrund lokaler Anhäufungen von Spangut, die besonders im Falle von kurvigen Abschnitten nicht weiter befördert werden können, Arbeitsstillstände möglich: Die Schraube hingegen rotiert in geradlinigen Sammlern, wodurch Ansammlungen und Stillstände vermieden werden können.
    - Durch die einfache Drehung der Schraube wird ein erhöhter Durchsatz im Rahmen der mechanischen Späneförderung erzielt. Darüber hinaus kann bei gleichen Betriebsbedingungen eine bedeutend geringere Energieaufnahme als bei anderen Technologien sichergestellt werden.
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